Spittelgebäude Hechingen

 

 

Konzept

Das Spittelgebäude wurde 1602 als Hospital für Arme, Kranke und Alte fertiggestellt. Im Laufe der Jahrhunderte waren unterschiedliche Nutzungen im Gebäude untergebracht, seit Mitte der 80er Jahre die Jugendmusikschule.

 Das denkmalgeschützte Gebäude wurde, in enger Zusammenarbeit mit dem Landesdenkmalamt, modernisiert - für eine zeitgemäße Nutzung - ohne seine Altehrwürdigkeit anzugreifen.

Der Kontrast zwischen Alt und Neu ist besonders gut sichtbar im Foyer. Hier treffen die groben Natursteinwände mit den tiefen gewölbten Fenster- und Türöffnungen, deren mangelnde lot- und fluchtrechtigkeit bewusst nicht kaschiert wurde, oder die alten profilierten Stützen auf moderne Einbauten wie die Stahltreppe mit Holzstufen oder ein Windfangelement in Stahl-Glas-Konstruktion.

Das Gebäude wurde mit Rampen und Aufzug rollstuhlgerecht ausgerüstet. Sämtliche Bauschäden wurden feinfühlig, nach dem neuesten Stand der Technik behoben, das Gebäude technisch und energetisch auf den heutigen Standard gebracht.

Zitat des Bauherrn

...Dieses könne sich wahrlich sehen lassen. "Feinfühlig" sei es saniert worden, trotz grundlegender Eingriffe in seine Substanz. (Bürgermeiser Weber)

...Mit diesem Domizil sei ein langgehegter Wunsch in Erfüllung gegangen. Zumal es mehr sei als ein bloßer Funktionsbau - nämlich eine "gelungene Symbiose aus Tradition und Moderne" (H. Baeck)

(Südwest Presse Online, Weil Musik glücklich macht)

Fertigstellung 2011

Kubatur 6.700 m³

NGF 3900 m²

KGR 3+4   2.200.000,-

Renovierung eines

Kulturdenkmals

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